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[Article] Text for Catalogue - Was ist wahr / What is true - 2019 Archdiocese of Freiburg Art Prize

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EN)

Oh Hyunju, Von -ir (it’s myour fault)

Seemingly contrary actions and feelings occur at the same moment. Beatings and embraces are depicted simultaneously. This is how the complexity of a relationship between two people is to be shown. But we cannot intervene in the rendition. We are merely observers. Is the relationship to God also characterised by this in part contradictory diversity? The Bible already describes both the love and anger of God in close proximty. It is often difficult to bring all these emotions together in our image of God.

Simone Schenkel

Veiled by the contrast between black and white, Hyunju Oh engages with the transition zone of guilt and innocence. The void highlighted between two ropes shows the ‘in-between’. Like in a ‘film noir‘, the person irritated by false perceptions is unable to distinguish between good and evil. This tangible ambiguity shown in the video sequence is intensified by acoustic disturbances. Vibrating ropes move to whooshing sounds that express this felling of anxienty.

Jessica Koppa

DE)

Oh Hyunju, Von -ir (it’s myour fault)

Scheinbar gegensätzliche Handlungen und Gefühle geschehen im selben Augenblick. Schläge und Umarmungen werden simultan dargestellt. Die Komplexität einer Beziehung zwischen zwei Personen soll so abgebildet werden. Wir können in die Darstellung jedoch nicht eingreifen. Wir sind lediglich Beobachter. Kennt die Beziehung zu Gott ebenfalls eine solche, teils widersprüchliche Vielfalt? Bereits die Bibel beschreibt sowohl die Liebe als auch den Zorn Gottes auf engstem Raum. Die Integration all dieser Emotionen in unser Gottesbild bereitet oft Schwierigkeiten.

Simone Schenkel, Theologie

 

In den Kontrast von Schwarz und Weiß gehüllt, widmet sich Hyunju Oh der Übergangszone von Schuld und Unschuld. Die mit Schlaglicht zwischen zwei Seilen präsentierte Leerstelle, zeigt auf das „Dazwischen“. Dem Film Noir ähnelnd, ist der von falschen Wahrnehmungen irritierte Mensch unfähig, Gut von Böse zu unterscheiden. Diese spürbare Doppeldeutigkeit, die in der Videosequenz vorgeführt wird, ist mittels akustischer Irritation intensiviert. Vibrierende Seile bewegen sich zu rauschenden Schallklängen, welche dem Gefühl dieser Beklemmung Ausdruck verleihen.

Jessica Koppa, Kunstgeschichte

Credits:

  • Photo: Marc Doradzillo

[Exhibition & Press] Was ist wahr / What is true - 2019 Archdiocese of Freiburg Art Prize, Morat Institute for Art and Art Theory, Freiburg, Germany

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Was ist wahr / What is true - 2019 Archdiocese of Freiburg Art Prize, Morat Institute for Art and Art Theory, Freiburg, Germany

Source: https://www.hochrhein-zeitung.de/themen/bildung/16486-kunstwerke-zum-leben-erwecken

„Kunstwerke zum Leben erwecken“

Verfasst von Dr. Michael Hertl | Erzbischöiches Ordinariat am 19. November 2018. Veröffentlicht in Bildung und Kultur

Ausstellungseröffnung zu „WAS IST WAHR“ – Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg

Freiburg (pef). Das Morat Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg hat seine Tore zur Ausstellung „WAS IST WAHR“ geöffnet. Bis zum 13.01.2019 (samstags und sonntags jeweils von 10-18 Uhr) präsentieren 19 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, die für den Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019 nominiert sind. Workshops, musikalische Führungen, ein Familiennachmittag sowie eine Filmvorführung runden das Ausstellungsprogramm ab.

Die Ausstellung zeigt Werke aus der Perspektive der empirischen Wissenschaften, der Religion, der Ethik und aus aktuellen Positionen heraus. „Dieses Mal geht es um ein Thema, das sehr offen ist, das durchaus auch die Kunst und die Religion in ihren eigenen Denitionen und Grundsätzen betrifft“, sagt Dr. Isabelle von Marschall, Kuratorin des Kunstpreises. „Für mich ist es immer sehr aufregend, wenn die Arbeiten aufgebaut werden“, so von Marschall weiter, „wenn man sieht, wie sie sozusagen zum Leben erweckt werden, aus den Kisten kommen und plötzlich an den Wänden hängen und anfangen zu strahlen und Dinge zu bewirken. Das ist für mich als Kuratorin natürlich extrem faszinierend und da freue ich mich die nächsten zwei Monate sehr darauf.“

Die für den Kunstpreis nominierten Arbeiten werden im Morat-Institut in Freiburg (18.11.2019 bis 13.01.2019), im Kunstmuseum Singen (27.01. bis 31.03.2019) zu sehen sein und werden anschließend in den Norden weiterreisen in die Metropolregion Rhein-Neckar. Im Juni 2019 wird der Kunstpreis durch Erzbischof Stephan Burger verliehen.

19 nominierte Künstlerinnen und Künstler

Carola Faller-Barris, Freiburg | Sabrina Fuchs, Stuttgart | Andrea Hess, Freiburg | Jonas Hohnke, Wuppertal | Marianne Hopf, Lahr | Tara Mahapatra, Berlin | Agnes Märkel, Karlsruhe | Hyunju Oh, Berlin | Micha Payer und Martin Gabriel, Wien | Alexander Peterhaensel, Berlin | Chris Popovic, Staufen | Ilka Raupach, Schwielowsee | Meike Redeker, Northeim | Alexander Rex, Halle | Michael Rieken, Bremen | Florian Schwarz, Radolfzell | Daniela Takeva, Leipzig | Petra Weifenbach, Köln | Anna Witt, Dorfen

[Exhibition & Press] RFLXN 06 - State exhibition for photography in Schleswig Holstein, Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (Brunsbüttel Art Museum), Brunsbüttel, Germany

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RFLXN 06 - State exhibition for photography in Schleswig Holstein, Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (Brunsbüttel Art Museum), Brunsbüttel, Germany

Quelle: https://kunstaspekte.art/event/rflxn-06

RFLXN 06
Foto-Reflexionen 06 | Landesausstellung für Fotografie in Schleswig-Holstein
19.08.2018 - 09.12.2018
Eröffnung am: 19.08.2018 15:00 Uhr

Künstler:
Johannes M. Bienemann, Anja Bohnhof, Birgit Bornemann, Johann Clausen, Bernhard G. Lehmann, Jürgen Danker, Mario Fox, Leoni Marie Hübner, Fred Hüning, Katrin Jaquet, Jakob Johannsen, Jan Klose-Brüdern, Markus Klingenhäger, Marie-Luise Liebe, Hyunju Oh, Franziska Ostermann, Peter Rathmann, Stephan Schakulat, Rainer Stark, Evelyn Steinmetz, Wolfgang Wehrmeier, Arne Wesenberg

Kuratoren:
Angeline Schube-Focke M.A., Silke Eikermann-Moseberg M.A.

Im sechsten Austragungsjahr sind die Foto-Reflexionen nach 14 Jahren wieder zu Gast in der Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel. Die Ausstellung bietet Gelegenheit für spannende Einblicke in die aktuelle Fotoszene Schleswig-Holsteins. Bei der Landesschau für Fotografie handelt es sich um eine jurierte Leistungsschau der besten, überwiegend professionell arbeitenden und künstlerisch ausgerichteten Fotografinnen und Fotografen, die mit Schleswig-Holstein auf besondere Art und Weise verbunden sind. Für die Teilnahme am Wettbewerb sollten Serien mit mindestens sechs und höchstens zehn Fotografien eingereicht werden, es gab keine thematischen und technischen Vorgaben. Einzig der konzeptionelle Hintergrund und die Intention der Arbeiten sollten in kurzen Texten erläutert werden. Aus den 75 eingereichten Serien mit 614 Fotografien wählte eine hochkarätig besetzte Jury insgesamt 168 Werke von 21 Künstlerinnen und Künstlern aus. Mitglieder der Jury waren: Dr. Dörte Beier (Direktorin Stadtmuseum Schleswig), Denis Brudna (Herausgeber Photonews, Hamburg, in Vertretung für Anna Gripp), Silke Eikermann-Moseberg M.A. (Leiterin Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel), Dr. Peter Kruska (Direktor Stadtgalerie Kiel) und Peggy Stahnke (Jurypreisträgerin RFLXN 05). Die Arbeiten in der Ausstellung reichen von analoger und digitaler Fotografie über experimentelle Positionen und Installationen bis hin zur klassischen Reportage. Durch das Nebeneinander der nicht nur in technischer, sondern auch in thematischer Hinsicht vielfältigen Positionen kommt das breite Spektrum der Fotografie-Landschaft Schleswig-Holsteins auf besondere Weise zur Geltung. Ein besonderes Highlight ist die Vergabe des mit 1.000 Euro dotierten Jurypreises. Mit diesem Preis soll eine qualitativ herausragende zeitgenössische Leistung gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Im Rahmen der sechsten Landesausstellung wird der Jurypreis auf zwei ausgewählte Serie aufgeteilt, die Preisträgerinnen bzw. Preisträger werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 19. August 2018 bekannt gegeben.

Die Ausstellung wurde organisiert und kuratiert von Angeline Schube-Focke M.A. in Zusammenarbeit mit der Stadtgalerie im Elbeforum.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Wir danken der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein für die großzügige finanzielle Unterstützung.

[Exhibition] Ich gleite sachte auf den Grund der Angst, Symposium "Angst & Freiheit" (Fear & Freedom), Muthesius University of Fine Arts and Design, Kiel, Germany

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Ich gleite sachte auf den Grund der Angst, Symposium "Angst & Freiheit" (Fear & Freedom), Muthesius University of Fine Arts and Design, Kiel, Germany

Im Rahmen des interdisziplinären Symposions „Angst & Freiheit“ zeigt die Muthesius Kunsthochschule die Ausstellung „Ich gleite sachte auf den Grund der Angst“.

Mit Arbeiten von Ina Gajewski, Julia Goerke, Jakob Grebert, Judith Kuhlmann, Hyunju Oh, Simon Reich, Jenny Reißmann, Nina Resl, Nilofar Rezai, Detlef Schlagheck, Constantin Schröder, Evelyn Solinski und Ozan Türkyilmaz.

Die Ausstellungseröffnung findet am 29.06. um 18:00 Uhr statt.

Die Veranstaltung findet statt im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule.
Es spricht die Kuratorin der Ausstellung, Stefanie Klick.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Freitag, 29.06. 18:00 – 22:00Uhr

Samstag, 30.06. 10:00 – 19:30Uhr

Sonntag, 01.07.  12:00 – 18:00Uhr

 


Ort: Muthesius Kunsthochschule; Legienstraße 35, 24103 Kiel
Datum: Freitag, 29.06.2018 – Sonntag, 01.07.2018
Zeit: Ganztägig